Am 15.03. gingen wir, also die Klassen 4a und 4b, zum Bäume pflanzen. Um 12.20 Uhr liefen beide Klassen mit ihren Lehrerinnen Frau Schneider und Frau Rau los. Am Wald in Fautenhau angekommen, waren viele schon nass, denn es war nicht nur kalt, es regnete auch ein bisschen. Nach kurzem Warten kam der Förster, Herr Bek, mit zwei Helfern in orangenen Jacken, die uns ein Stück in den Wald hineinführten. Dort gab es eine Stelle, an der keine Bäume standen. Die Fichten waren letztes Jahr im Sommer von einem Sturm umgerissen worden und nun lagen nur noch einzelne Äste herum. An vielen Stellen waren schon Stöcke zum Markieren und Löcher im Boden. In diese Löcher durften wir dann kleine türkische Tannen einsetzen. Oft mussten Wurzeln gekürzt oder neue Löcher gegraben werden. Auf die im Boden steckenden Stöcke durften wir anschließend noch unsere Namen schreiben. Am Ende hatte jeder ein Bäumchen gepflanzt, viele sogar zwei, drei, vier oder mehr. Als Dank gab es von der Volksbank gesponserte Brezeln. Wer wollte, konnte auch Apfel- oder Johannisbeerschorle haben. Nachdem wir uns gestärkt hatten, wollten der Förster uns noch etwas zeigen. Wir gingen also weiter durch den Wald. Kurz bevor wir unser Ziel erreicht hatten, sprangen plötzlich zwei braune Rehe aus dem Wald im Schweinsgalopp über unseren Weg und rannten beinahe Jakup und Odin um. Eines der beiden stand sogar kurz auf Pias Fuß. Viele erschraken, fanden es danach aber auch toll. Der Förster zeigte uns noch ein eingezäuntes Gebiet, in dem kleine Eichen standen. Um sie herum wuchs viel Unkraut. Eigentlich hätten wir das noch wegmachen dürfen, doch leider war die Zeit schon um. Der Förster lud uns aber ein, bald mal wieder zu kommen. So gingen wir im Regen zurück zur Schule. Das war ein sehr schöner Tag. (Johanna, Klasse 4b)